Gerade nach dem langen Winter ist es an der Zeit, die eigenen Lebensgewohnheiten zu überdenken. Vielen fällt es schwer, während der kalten Jahreszeit den inneren Schweinehund zu überwinden und Sport zu betreiben. Dabei muss man nicht gleich ein Marathontraining starten. Schrittweise mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, ist gar nicht so schwer. Wer bisher keinerlei Sport betrieben hat, sollte mit moderatem Training starten. Kreislauf, Muskeln und Stoffwechsel sollte schrittweise an die Belastung gewöhnt werden.
Man darf nicht vergessen, dass einige Sportarten wie zum Beispiel Laufen eine Herausforderung für den untrainierten Körper darstellt. Auf einmal werden Sehnen, Bänder und Muskelgruppen vermehrt beansprucht. Übertriebener Ehrgeiz zu Beginn führt nicht nur zu schmerzhaftem Muskelkater, sondern kann auch Verletzungen an den Knien, Schienbeinen und Füßen hervorrufen. Daher ist es besser, anfangs flottes Gehen mit langsamem Traben abzuwechseln. Schrittweise werden die Laufdistanzen erweitert und dabei die Schrittpausen verkürzt.
Ein häufiger Fehler bei Anfängern ist auch, dass am Wochenende eine zum Beispiel eine lange Radausfahrt auf dem Programm steht, unter der Woche aber kein Sport betrieben wird. Sich zu bewegen muss nicht immer heißen, eine schweißtreibende Sportart zu betreiben. Wer zum Beispiel einen Teil der Arbeitsstrecke zu Fuß zurücklegt, tut ebenso etwas für die Gesundheit. Außerdem empfiehlt es sich, mehrere Sportarten auszuprobieren. Während manche gerne mit Freunden laufen gehen, ist für andere Schwimmen die richtige Bewegungsform. Egal wie man sich am liebsten bewegt, man sollte sich mindestens dreimal pro Woche eine halbe Stunde Zeit dafür nehmen.
Gesunde Ernährung
Ein angenehmer Nebeneffekt beim Sport ist dass man den Stoffwechsel in Schwung bringt, weniger Hunger hat und mehr Kalorien verbrennt. Allerdings sollte man der Gesundheit zuliebe auch auf gesunde Ernährung achten. Viele Diätprogramme versprechen innerhalb kürzester Zeit zur Idealfigur zu verhelfen.
Diverse Shakes und Protein Drinks im Fitness Center oder in der Drogiere zu kaufen hilft aber nicht dabei, seine Ernährung grundlegend zu ändern. Nahrungsergänzungsmittel können zwar sehr wohl bei einer Gewichtsreduktion helfen, allerdings sollte man diese nicht auf eigene Faust einnehmen, sondern immer einen Ernährungsberater oder Arzt um Rat fragen. Eine einfache Möglichkeit, sich ausgewogen und gesund zu Ernähren ist das Bausteinprinzip wie zum Beispiel die Ernährungspyramide. Hier wird vorgegeben, wie viele Portionen man aus jeder Lebensmittelgruppe pro Tag essen soll. Fünf Portionen Obst und Gemüse wie zum Beispiel Heidelbeeren oder Artischocken sollten ebenso verzehrt werden wie ausreichend Getreide, Reis oder Kartoffeln und magere Milchprodukte. Selbst Süßigkeiten sind bei diesem Modell nicht verboten, eine kleine Portion darf man sich ruhig gönnen. Als Grundlage der Ernährungspyramide steht eine ausreichende Zufuhr an kalorienarmen Getränken. Dabei bieten sich Wasser, Tees ohne Zucker und verdünnte reine Fruchtsäfte an.

