Mehr als ein Viertel der über 50-jährigen Männer in Deutschland leiden unter der gutartigen Prostatavergrößerung. Die sogenannte benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH, kann einige Zeit unerkannt bleiben, weil die Vergrößerung der Prostata nicht zwangläufig Probleme bereiten muss. Macht sich die Veränderung jedoch durch Beschwerden wie ständigem Harndrang bemerkbar, sollte reagiert werden. Eine Prostatauntersuchung dient der Diagnostizierung. Anschließend bestehen mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Pflanzliche Präparate sind im Anfangsstadium eine effektive Lösung.

Problematik und Symptome

Unterhalb der Blase befindet sich bei Männern die Prostata, die auch als Vorsteherdrüse bezeichnet wird. Ab dem 30. Lebensjahr kann es zu einem Wachstumsschub der Prostata kommen. Das Wachstum findet allerdings nur statt, wenn das Hormon Dihydrotestosteron in einer bestimmten Menge zur Verfügung steht. Ist dies der Fall, wird die Harnröhre von der vergrößerten Prostata eingeengt, was Probleme beim Wasserlassen verursacht. Welche genaue Wirkung die gutartige Prostatavergrößerung auf die Harnröhre hat und welche körperlichen Zusammenhänge damit einhergehen, wird im folgenden Kurzfilm bildlich und verständlich dargestellt.

Wird eine gutartige Prostatavergrößerung diagnostiziert, was beispielswiese ein Urologe mit einer Prostatauntersuchung vornehmen kann und kommt es zu Beschwerden in Verbindung mit dem Harndrang, besteht Behandlungsbedarf. Im Zusammenhang mit einer eingeengten Harnröhre kann es zu Störungen der Urinspeicherung und der Blasenentleerung kommen. Diese Problematiken zeigen sich häufig im unnatürlichen Harndrang. Viele Betroffene müssen sowohl am Tag als auch in der Nacht ständig auf die Toilette. Zudem kann der Harnstrahl verringert sein, der Harnstrahl verzögert starten und ein unangenehmes Restharngefühl bestehen, so dass Betroffene ständig das Bedürfnis verspüren Wasser zulassen. Sogar Inkontinenz ist als Folge denkbar.

Behandlungsmöglichkeiten – Pflanzliche Präparate von Dr Hittich

Bild Brennessel (panthermedia.net, ernesto007)

Bild Brennessel (panthermedia.net, ernesto007)

Werden die gutartige Prostatavergrößerung ärztlich festgestellt und die Symptome als störend empfunden, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Befindet sich die Vergrößerung im Anfangsstadium ist eine konservative medikamentöse Therapie der erste Ansatz. Pflanzliche Präparate mit Extrakten von Brennesselwurzeln, Sägepalmen-Frucht oder Kürbiskernen dienen zur Linderung der Symptome. Von Dr Hittich, einem Unternehmen für Gesundheitsmittel welches beispielswiese im sozialen Netzwerk Facebook präsent ist, gibt es gegen die Beschwerden einer Prostatavergrößerung das Produkt Prosta-Kraft Intenz. Das Nahrungsergänzungsmittel enthält ausschließlich natürliche Wirkstoffe und dient zur diätischen Behandlung. Folgende Inhaltsstoffe sind enthalten:

  • Pinien-Phytosterol-Phospholipid-Komplex (liefert Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, Enzyme und ungesättigte Fettsäuren)
  • multiphasischer Pollenextrakt
  • Lycopin (Wirkstoff aus Tomaten)
  • Luteolin (Bestandteil der Perilla-Pflanze)
  • Flavonoid Myricetin
  • Flachs-Lignane

Die Wirkung der Naturstoffe wurde in langfristigen Studien belegt und als herausragend bestätigt. Die Einnahme der Kapseln erfolgt langfristig. Vor der Einnahme wird die Kontaktaufnahme mit einem Facharzt empfohlen um bösartige Krankheiten auszuschließen, die mit den Beschwerden gleichermaßen in Verbindung stehen können. Fällt die Diagnose der gutartigen Prostatavergrößerung eindeutig aus, ist es ratsam die Therapie zunächst mit pflanzlichen Wirkstoffen zu beginnen, wie im Beispiel des Produktes von Dr Hittich. Diese lindern die Symptome und können im Anfangsstadium sehr hilfreich sein. Sobald eine Linderung ausbleibt und die Symptome sich verstärken, reichen pflanzliche Mittel nicht mehr aus.

Medikamente und Operationen

Anders als rein pflanzliche Präparate, die Symptome zwar lindern aber die Vergrößerung der Vorsteherdrüse nicht verhindern, gibt es zwei Medikamente, die stärker wirken: Zum einen 5-Alpha-Reduktase-Hemmer und Alphablocker.

Bild Tabletten (panthermedia.net, panther123)

Bild Tabletten (panthermedia.net, panther123)

Während 5-Alpha-Reduktase-Hemmer Symptome verringern und die zunehmende Vergrößerung stoppen, dienen Alphablocker dazu die Muskelzellen der Vorsteherdrüse zu entspannen. Dadurch wird das Wasserlassen erleichtert, der Harnstrahl normalisiert sich. Das Fortschreiten der Prostatavergrößerung wird mit Alphablockern aber nicht beeinflusst. Bringt auch diese medikamentöse Therapie keine Besserung, ist eine operative Behandlung möglich. Insbesondere bei regelmäßigen Infekten der Harnwege, Blut im Urin, Nierenschäden oder Harnblasensteinen wird die Operation in Erwägung gezogen. Neben den klassischen Operationsverfahren gibt es anderweitige Lösungen wie beispielsweise die Laser-Prostatektomie oder sogenannte Stents. Da jede Art von Operation Komplikationen mit sich bringen kann, sollten sich Betroffene ausführlich informieren, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Unter werden die einzelnen Operationsverfahren im Detail erklärt. Abschließend heißt es dort: „Bei einer operativen Therapie wird die äußere Zone der Prostata meistens teilweise belassen. Da sich bösartige Prostatatumore (Prostatakarzinome) fast immer in dieser peripheren Zone bilden, ist es für die Patienten von großer Bedeutung, auch nach einer solchen Prostataoperation die regelmäßige Prostatakrebs-Früherkennungsuntersuchungen zu nutzen.“