Der Crataegus, bekannt unter der deutschen Bezeichnung Eingriffeliger Weissdorn gehört zur Gattung der Rosaceae (Rosengewächse) und ist der Volksheilkunde auch unter der Bezeichnung Hagedorn bekannt. Der lateinische Wortstamm crataegus bezieht sich auf die Intensität der Wirkungsweise des Weissdorns (lat.: crataegus = kräftig, intensiv, stark). Sowohl in Mitteleuropa, als auch in Afghanistan sowie in weiten Teilen Asiens kommt der Eingriffelige Weissdorn vor. Wissenswert ist überdies, dass er in Mitteleuropa mittlerweile zu den am häufigsten vorkommenden Weissdornsorten gehört. Seine bevorzugten Wuchsregionen sind unter anderem Waldränder, Wiesen- und Waldwege, Hecken und Sträucher. Sind die Bodenverhältnisse außerdem besonders kalkhaltig, wächst und gedeiht der an sich eher anspruchslose Weissdorn ganz besonders gut.
Inhaltsstoffe des Eingriffeligen Weissdorns
Nicht nur die Blüten des Weißdorns, sondern auch die Blätter und Früchte werden zu Heilungszwecken eingesetzt. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanze sind in erster Linie Vitexin-Derivate, Flavonoide sowie Procyanidine. Grundsätzlich gilt in diesem Zusammenhang, dass die Heilkräfte des Eingriffeligen Weißdorns recht intensiv sind, jedoch eignet sich die Droge nur bedingt dazu, akute Krankheiten, wie eine Herzinsuffizienz zu heilen. Vielmehr macht es Sinn, die Wirkungsweisen des Weissdorns effizient im Rahmen einer vorbeugenden Behandlung bzw. einer zielgerichteten Nachsorge zu verwenden.
Anwendungsgebiete des Eingriffeligen Weissdorns
Weissdorn-Präparate zur vorbeugenden Behandlung, bzw. zur Stärkung von Herz und Kreislauf sollten regelmäßig eingenommen werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Natürlich ist es bei Herzproblemen aller Art unvermeidbar, einen Arzt zu konsultieren.
