Patienten mit schweren Erkrankungen, traumatischen Erlebnissen oder starken Einschränkungen nach Unfällen gelangen mit der Schulmedizin schnell an Grenzen. Viele Menschen werden als „unheilbar“ abgespeist und erhalten an verschiedenen Fronten die Aussage, dass „man nichts weiter tun kann“. Doch die Zahl der Betroffenen steigt, die sich damit nicht zufrieden geben. Sie recherchieren nach Alternativen und bleiben nicht selten bei der Naturheilkunde hängen. Die Erfolge sind teilweise markant. Ob dies letztendlich am Placebo-Effekt liegt oder an den angewandten Methoden spielt für Patienten eine untergeordnete Rolle. Während Naturheilzentren mit alternativen Heilmethoden Hoffnung schenken, fordern einige Mediziner, dass Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand arbeiten müssen, weil die Kombination daraus mehr als vielversprechend wäre. Die positiven Auswirkungen von Naturheilkunde können jedenfalls nicht geleugnet werden, in der Krebstherapie sind sie bereits bestätigt.

Naturheilkunde in der Praxis – ein Beispiel

Akupunktur, Blutegel und Musik – Faktoren, die in der Schulmedizin nur wenig Platz haben. Doch die Naturheilkunde ist von den wirkungsvollen Effekten auf Körper, Geist und Seele überzeugt. Aufgrund der hohen Nachfrage haben sich bereits viele Heilpraktiker spezialisiert. Dies gilt auch für das Naturheilzentrum Bottrop in Nordrhein-Westfalen. Wie die Abendzeitung München berichtet, konzentriert sich das Team des Naturheilzentrums in Bottrop auf individuelle Behandlungskonzepte, um mit Naturheilkunde für mehr Lebensfreude zu sorgen und Beschwerden konkret aber ganzheitlich zu behandeln. Die Einrichtung wurde von zwei erfahrenen Heilpraktikern, Farid Zitoun und Christian Rüger, gegründet und konnte sich national sowie international als Zentrum für Komplementärmedizin durchsetzen. Für eine erfolgreiche Therapie im Bereich Naturheilkunde setzen sie Zusammenhänge zwischen psychischen und physischen Faktoren voraus. Bei Behandlungen werden deshalb nicht nur medizinisch-therapeutische Ansätze zugrunde gelegt, sondern auch emotionale. Um sich einen Überblick über das Therapiespektrum von derartigen Zentren machen zu können, nachfolgend die Leistungen im Naturheilzentrum Bottrop:

Schädelhirntrauma-Therapie: Einsatz gezielter Reiztherapie
Wachkoma: alternative Therapie- und Behandlungsverfahren (z.B. zur Stimulation des Bewusstseins)
Schlaganfall: eigens entwickelte Methode basierend auf klassischer Akupunktur und traditioneller chinesischer Medizin
Kinder und Heilkunde: Ursachendiagnostik, individuelle Behandlungen in Bereichen wie Lähmungen, Spastiken, ADHS und allgemeinen Entwicklungsstörungen
Homöopathie: Aktivierung von Selbstheilungskräften, Neuinterpretation der alternativmedizinischen Behandlungsmethoden
Augenakupunktur: Behandlung von Alterssichtigkeit, Macula-Degeneration, Retinitis Pigmentosa, Glaukom, Erkrankungen der Netzhaut, Kurzsichtigkeit, Erblindung durch Gehirnquetschung oder Blutgerinnsel
Tiergifttherapie
Blutegelbehandlung
Musiktherapie
Detoxmaßnahmen

Das Naturheilzentrum Bottrop liefert ein positives Beispiel dafür wie Naturheilkunde modern interpretiert und zur sinnvollen Diagnostik eingesetzt werden kann. Neben kompetentem Fachwissen und langjähriger Erfahrung setzen die Gründer mit dem individuell zusammengestellten Team auf modernste Techniken, wissenschaftlichen Erkenntnissen und ganzheitlichen Behandlungsmethoden. Ziel ist es mit Naturheilkunde das Gleichgewicht von Körper und Geist wiederherzustellen. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Auf natürliche Weise wird die Gesundheit präventiv und nachhaltig gefördert, wodurch die Naturheilkunde in dieser Art angewandt, als effektive Ergänzung zur Schulmedizin zu betrachten ist.

Die Heileffekte der Naturheilkunde sind nicht zu unterschätzen. Während einige Heilpraktiker vom Placebo-Effekt sprechen, verwenden andere bevorzugt die Anregung der Selbstheilungskräfte als Heilungsantrieb. Generell ist es in der Naturheilkunde häufig die Kombination aus Glaube, Hoffnung und spezifischen Effekten der Anwendungen. Erklärbare werden mit unspezifischen Effekten vermischt, die nicht eindeutig greifbar sind. Rituale, die zwischenmenschliche Kommunikation zwischen Patient und Heilpraktiker sowie die eindeutigen Wirkungsweisen machen aus den Methoden vertrauenswürdige Alternativen mit heilender Wirkung.

Wirkungsvoll in der Krebstherapie – Akupunktur

Auch im Bereich Krebs ist die Naturheilkunde auf dem Vormarsch. Bei Brustkrebspatentinnen werden durch die Antihormontherapie, die nach erfolgreicher Therapie mit Chemo, Bestrahlung und Operation bei rund 70 Prozent aller Betroffenen für mindestens fünf Jahre zum Einsatz kommt, künstliche Wechseljahre ausgelöst. Währenddessen wird mit medikamentöser Behandlung die Produktion von Geschlechtshormonen unterdrückt, um die erneute Krebsentwicklung zu verhindern. Naturheilkundliche Therapie reduziert die Nebenwirkungen, wie eine Studie zeigt. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen und Schweißausbrüche sind gängige Auswirkungen der Antihormontherapie. Mit der sogenannten Neuraltherapie kann es gelingen die natürliche, nervliche Steuerung von Schweißsekretion, Tag-Nachtrhythmus und Temperaturhaushalt auf Normalniveau zu bringen. Der Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde Dr. Soecknick bestätigt gegenüber dem Magazin LNOnline die Ergebnisse der Neuraltherapie von 25 Brustkrebspatientinnen: „Die ersten Ergebnisse sind wirklich mehr als erfreulich. Wie erhofft profitierten 75 Prozent der Patientinnen von der Injektion. Diese muss nur einmal pro Monat gegeben werden und wird in der Regel sehr gut vertragen.“

Schulmedizin und Naturheilkunde – Gemeinsam für den Patient

Professor Dr. Dobos und PD Dr. Kümmel fordern das Ende der langjährigen Konkurrenzkämpfe zwischen Naturheilmedizin und Onkologie. Sie schildern im Buch „Gemeinsam gegen Krebs“ Möglichkeiten und Chancen zur Zusammenarbeit der beiden Lösungen. Mit ihrer Literatur möchten die Mediziner Wege aufzeigen, um die Vorteile beider Methoden zu vereinen. Wie auch an den Therapiemöglichkeiten bei Brustkrebspatientinnen erkennbar, ist die Naturheilkunde in der Lage Nebenwirkungen der Krebstherapie zu minimieren. Durch die Ergänzung könne zudem verhindert werden, dass Krebspatienten herkömmliche Therapien aufgrund der oft verheerenden Nebenwirkungen abbrechen. Dr. Dobos und Dr. Kümmel analysieren die Problematik und die Kluft die zwischen Naturheilmedizin und Hochleistungsmedizin entstanden sind und deuten auf die wertvollen Chancen hin, die in der Vergangenheit vergeben wurden. Unter medical-tribune.de wurde passend zum Thema ein Interview mit Prof. Gustav Dobos veröffentlicht. Ziel des Buches wäre es mit den Vorurteilen aufzuräumen und Therapieverfahren über die Grenzen der Schulmedizin hinweg zu präsentieren. Im Video werden die Einzelheiten geschildert.


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